Über das Schiff
Die National Geographic Explorer lief 1982 als MS Midnatsol für Hurtigruten bei Ulstein Verft vom Stapel und wurde 2008 nach umfassendem Umbau als Expeditionsschiff für Lindblad Expeditions und National Geographic in Dienst gestellt. Mit eisverstärktem Rumpf und 112 Metern Länge zählt sie zu den robustesten Schiffen der Flotte und dient seither als Flaggschiff für anspruchsvolle Polar- und Fernrouten. An Bord verteilen sich 81 Kabinen auf sechs Decks; die Kapazität von maximal 162 Gästen erlaubt trotz der Schiffsgröße noch überschaubare Landgangsgruppen. Zur Ausrüstung gehören eine Flotte von Zodiacs, Kajaks, ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug (ROV) sowie ein Unterwasser-Kamerasystem, mit dem Expeditionsteam und Gäste gemeinsam die Meereswelt dokumentieren. National Geographic-Fotografen und Wissenschaftler begleiten die Reisen mit Vorträgen, Foto-Workshops und Feldlabor-Sessionen; ein Lindblad-Naturalist-Team organisiert die täglichen Ausflüge. Innenräume bieten eine Bibliothek, ein Observation Lounge mit Panoramablick sowie ein Wellnessbereich mit Sauna. Die Explorer bedient dank ihrer Reichweite und Eisklasse weite Teile der Arktis und Antarktis sowie saisonale Fernrouten wie Japan oder die Nordwestpassage. Die Kombination aus geräumigerem Format, wissenschaftlicher Ausstattung und langer Betriebserfahrung macht sie zum Aushängeschild der National Geographic-Lindblad-Flotte.
Flaggschiff von National Geographic-Lindblad (ex Midnatsol, Bj. 1982): eisverstärktes Expeditionsschiff für 162 Gäste mit Zodiacs, ROV und Unterwasser-Kamerasystem.