Über das Schiff
Die National Geographic Quest kombiniert kompakte Bauweise und gezielte Ausstattung für Expeditionen in Küsten- und Inselregionen. Ursprünglich 1992 gebaut, wurde das Schiff 2017 für den Einsatz unter der Marke National Geographic-Lindblad modernisiert. An Bord verteilen sich 50 Kabinen auf vier Decks; viele Kabinen verfügen über große Fenster, die direkte Blickachsen zur Küste erlauben. Mit einem Tiefgang von 3,5 Metern erreicht die Quest enge Buchten und Flussmündungen, in die größere Schiffe nicht hineinlaufen. Die Bordgemeinschaft setzt auf wissenschaftliche Bildung: Ein Team aus Naturforschern, Biologen und National Geographic-Fotografen führt tägliche Vorträge, Foto-Workshops und fachgeleitete Exkursionen durch. Für Landgänge stehen mehrere Zodiacs bereit; ergänzend kommen Einzel- und Doppelkajaks zum Einsatz, um stille Buchten und Mangrovenkanäle zu erkunden. Zur Schiffsinfrastruktur gehören eine Bibliothek mit regionalen Naturführern, ein kleines Fitnesszimmer sowie ein Restaurant mit Fokus auf lokal recherchierte Zutaten. Die Atmosphäre an Bord bleibt persönlich: mit einem Verhältnis von etwa 2 Gästen pro Besatzungsmitglied ergeben sich intensive Möglichkeiten für Fragen, Fotounterricht und individuelle Naturbeobachtung. Routenführung und Tagesplanung reagieren flexibel an Tierbeobachtungen und Wetterlagen, wodurch jeder Landgang auf maximalen Naturkontakt ausgerichtet werden kann.
Kleines Expeditionsschiff (100 Gäste) für Küstenerkundungen mit National Geographic-Experten, Zodiacs und Kajaks.
